
Die Digitalisierung und die damit verbundene Dynamisierung der Märkte schreitet weiter voran. Effiziente und vorausschauende Logistik- und Beschaffungsprozesse sind heute unabdingbar, um sich im Wettbewerb behaupten zu können.
Die Maschinenfabrik Bernard Krone hat diesen Handlungsbedarf früh erkannt. Auf der Suche nach einem geeigneten Partner zur Optimierung der Materialdisposition, hat sich der mittelständische Landmaschinenhersteller für eine Zusammenarbeit mit EMPORIAS entschieden.
„Wir danken EMPORIAS für ihre professionelle und zuverlässige Zusammenarbeit, bei der das gesamte Team von Beginn an als Partner auf Augenhöhe miteinbezogen wurde. Gerade die Verankerung des entwickelten Materialklassenkonzepts in unser ERP-System trägt für uns maßgeblich dazu bei, dass wir bestens für die Zukunft und die damit verbunden Herausforderungen des Beschaffungsmarktes gewappnet sind. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“
Felix Paus – Krone, Produktionscontroller
Insbesondere vor dem Hintergrund des geplanten Wachstumskurses des Unternehmens, blickte Krone einer Reihe von Herausforderungen entgegen. So galt es, lange Lieferzeiten auf den Beschaffungsmärkten, stetig steigende Kundenanforderungen, undifferenzierte Dispositionsverfahren, hohe manuelle Dispositionsaufwände und Fehlteile trotz hoher Lagerbestände zu überkommen. Die Implementierung eines Materialklassenkonzepts sollte dabei helfen, die Beschaffungsprozesse des Unternehmens zu optimieren. Als Ziele galten die Reduzierung der Komplexität durch zukünftige Volumen- und Variantensteigerungen, die Einführung standardisierter Arbeitsweisen, die Sicherstellung gleicher Wissensstände bei Dispositionsmitarbeitern sowie Automatisierungsmöglichkeiten im SAP-System.
„Wichtig für uns war, dass differenzierte, auf die Teile- und Lieferantencharakteristika zugeschnittene Materialsteuerungsverfahren eine hohe Verfügbarkeit und Flexibilität sicherstellen. Gleichzeitig wollten wir Überbestände und Lagerhüter vermeiden“,
sagt Lukas Zumstrull, Verantwortlicher Prozessmanagement bei Krone.
Mit der Implementierung des neuen Materialklassenkonzepts gelang es Krone eine Vielzahl an Optimierungen zu realisieren: Beispielsweise konnten Fire Fighting Aufwände reduziert und eine operative Beruhigung im Tagesgeschäft sichergestellt werden. Weitere Ergebnisse waren eine erhöhte Materialverfügbarkeit, produktionssynchrone Zulaufsteuerungen der A-Teile und die Ausweitung der Automatisierung im Bereich Bestellabwicklung und Stammdatenpflege. Dies hatte nicht nur gesteigerte Umschlagshäufigkeiten zufolge, sondern auch eine Bestandssenkung von über zehn Prozent.